Zurück

Coronavirus-Pandemie

Besuchsregelung ab dem 1. Juli 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Angehörige,

wir freuen uns sehr darüber, dass die Besuchsregelungen nun durch die neue Allgemeinverfügung (CoronaAVPflegeundBesuche) weiter gelockert wurden. Dies ist für uns alle, und ganz besonders für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, eine sehr gute Nachricht!

Dennoch ist die Gefahr nicht vorüber und wir müssen uns alle gemeinsam weiterhin anstrengen, um unsere Bewohnerinnen und Bewohner vor dem Corona-Virus zu schützen. Daher bitten wir Sie, auch unsere neuen Besuchs- und Hygieneregeln strikt zu beachten und die Weisungen unseres Personals zu befolgen. Teilweise sind wir rechtlich zu diesen Regelungen verpflichtet. Teilweise müssen wir diese Regelungen aus organisatorischen und hygienischen Gründen treffen. Bitte seien Sie sich sicher, dass wir unser Bestes geben, um für eine möglichst große Zahl von Bewohnerinnen und Bewohnern möglichst viele Besuche einzurichten. Dabei versuchen wir, die Besuche möglichst sicher und möglichst angenehm zugleich zu gestalten. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls es dennoch zu Einschränkungen und Unannehmlichkeiten kommen sollte.

Bitte denken Sie immer daran: Alle Maßnahmen dienen ganz unmittelbar dem Schutz Ihres/Ihrer Angehörigen. Viele Menschen tragen das Corona-Virus in sich, ohne selbst Krankheitssymptome zu entwickeln – sie merken es einfach gar nicht. Das bedeutet, dass man auch dann für andere ansteckend sein kann, wenn man sich gesund fühlt. Daher muss jede*r die Regeln befolgen. Gerade die gelockerten Besuchsregeln bedeuten, dass Sie als Besucher*in nun ganz persönlich eine höhere Verantwortung tragen. In Gemeinschaftseinrichtungen wie unseren Wohnbereichen gefährdet jede Person, die sich nicht an die Schutzmaßnahmen hält, dadurch nicht nur den/die eigene*n Angehörige*n, sondern möglicherweise auch alle anderen Bewohner*innen des Wohnbereichs.
Bitte zögern Sie nicht, sich mit allen Rückfragen an unsere Mitarbeiter*innen zu wenden.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung! In diesen schwierigen Zeiten müssen wir alle gemeinsam unser Bestes geben, um Ihre Angehörigen, die Sie uns anvertraut haben, vor dem Corona-Virus zu schützen.

Wir wünschen Ihnen von Herzen eine glückliche Zeit mit Ihren Lieben!

Ihre Sozial-Betriebe-Köln

Links:

Die ausführlichen Besuchsregeln (auf deutsch) finden Sie hier…


Info vom 24. Juni 2020 (zuletzt aktualisiert am 3. Juli 2020)

Coronafälle im Seniorenzentrum Riehl

Im Städtischen Seniorenzentrum Köln-Riehl ist es in einem Pflegeheim auf einer Etage („Haus 2“, 1. Etage) bei mehreren Bewohner*innen und einigen Mitarbeiter*innen zu positiven Covid-19-Befunden gekommen. In den beiden anderen Etagen des Hauses und allen weiteren 12 Pflegeheimen der SBK, die sich über fünf Stadtteile verteilen, liegen aktuell keine positiven Befunde vor.

Aktueller Stand am 3. Juli 2020
Alle infizierten Bewohner*innen des Seniorenzentrums Riehl wurden inzwischen einmal negativ getestet. Am Ende der Quarantäne müssen allerdings immer zwei negative Testergebnisse vorliegen und bei einigen Personen steht das zweite Testergebnis noch aus. Die Betroffenen weisen aber alle keine Symptome auf, so dass wir von negativen Zweitergebnissen ausgehen. Sobald diese vorliegen, ziehen die Senior*innen wieder vom Isolationsbereich zurück in ihren angestammten Wohnbereich in „Haus 2“. Insgesamt sind in den vergangenen Wochen vier Bewohner*innen im Krankenhaus bzw. in der Einrichtung verstorben, die zuvor positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Nach Bekanntwerden des ersten positiven Testergebnisses wurden sofort die Hygienemaßnahmen in der betroffenen Etage nach RKI-Empfehlung heraufgesetzt und alle Kontaktpersonen isoliert. Zusätzlich zu den Standardtestungen des Gesundheitsamtes wurden alle Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des gesamten Hauses erneut getestet und die Angehörigen der betroffenen Bewohner*innen über die Situation informiert.

Die SBK tun alles menschenmögliche um die Gesundheit der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen zu schützen. Der Dank geht an die Kolleg*innen aus Pflege und Betreuung vor Ort, die nun schon seit mehreren Monaten ihre ganze Kraft hierfür einsetzen. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es derzeit aber leider nicht und wir bedauern es außerordentlich, wenn Bewohner*innen oder Mitarbeiter*innen trotz aller ergriffenen Maßnahmen infiziert werden und zu Schaden kommen.

In Hinblick auf die Lockerung der Besuchsregelungen zum 1. Juli möchten wir alle Besucher*innen dringend darum bitten, die nach wie vor geltenden Hygieneregeln zu beachten und bei vorhandenen Erkältungssymptomen oder vorherigem Kontakt zu einer erkrankten Person, auf einen Besuch zu verzichten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Info vom 7. Mai 2020 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Angehörige,

die SBK haben in den vergangenen 48 Stunden mit Hochdruck daran gearbeitet, den Bewohner*innen unserer stationären Einrichtungen doch noch Besuche ab Muttertag zu ermöglichen. Seit heute Mittag liegen endlich die konkreten Vorgaben des Gesundheitsministeriums vor – das ist natürlich reichlich kurzfristig.

Dennoch freuen wir uns, dass es gelingen wird, eine begrenzte Zahl von ersten, vorsichtigen Besuchen ab diesem besonderen Tag zu ermöglichen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass alle Häuser einfach ihre Türen öffnen. Vielmehr müssen wir aus Infektionsschutzgründen die Besuche gut organisieren und damit leider auch beschränken. Vermutlich wäre vielen von Ihnen auch persönlich nicht wohl bei dem Gedanken, dass wir große Besucherzahlen auf den Wohnbereichen Ihrer Angehörigen zulassen würden. Ein solches Szenario würde unsere bisherigen Bemühungen, Ihre Angehörigen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu bewahren, vollständig konterkarieren.

Daher gehen wir, um Infektionsschutz und Besuchsmöglichkeiten in Einklang zu bringen, wie folgt vor: Im Vorfeld muss ein genauer Termin für den Besuch mit den Leitungskräften des jeweiligen Hauses vereinbart werden. Alle Besucher*innen müssen unter anderem zu ihrem Gesundheitszustand befragt und in die geltenden Hygieneregeln eingewiesen werden. (Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.) Zudem müssen alle Besuche dokumentiert werden, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können. Das Treffen mit den Angehörigen muss in sogenannten separaten Arealen stattfinden, meistens befinden sich diese im Außenbereich der einzelnen Häuser. Jede/r Bewohner*in kann von höchstens zwei Personen besucht werden. Die Besuche können zeitlich nur beschränkt stattfinden, um möglichst vielen Bewohner*innen Besuche zu ermöglichen. Detaillierte Informationen zum Besuchsablauf erhalten Sie vor Ort.

Angesichts der begrenzten räumlichen Kapazitäten und des enormen Zeit- und Personalaufwandes für jeden einzelnen Besuch werden nicht alle Angehörigen am Muttertag einen Besuchstermin bekommen können. Wir möchten Sie deshalb schon jetzt um Ihr Verständnis bitten, wenn Sie erst für die Folgetage einen Besuchstermin erhalten. Sie erleichtern uns die Organisation ungemein, wenn Sie von vornherein einen anderen Tag für Ihren ersten Besuch auswählen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe. Gemeinsam werden wir eine gute Balance zwischen dem Schutz vor Corona auf der einen Seite und der Ermöglichung von Besuchen auf der anderen Seite finden.

Viele Grüße

Ihre

Gabriele Patzke
(Geschäftsführerin)


Info vom 28. April 2020

Liebe Angehörige,

ich möchte Sie an dieser Stelle darüber informieren, was insbesondere die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der Sozialen Betreuung mit vereinten Kräften unternehmen, um den Bewohner*innen der Pflegeheime diese schwierige Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Ziel aller Bemühungen ist vor allem, den Bewohner*innen Gesprächsmöglichkeiten zu bieten, Ängste zu nehmen, Abwechslung zu bieten, Depressionen entgegenzuwirken, Bewegung zu fördern und somit das Wohlbefinden zu steigern. Glücklicherweise spielt das Wetter meist mit und Sonne und Wärme tragen ihren Teil zum Wohlergehen bei.

Aktuell finden verstärkt intensive Einzelbetreuungen in den jeweiligen Bewohnerzimmern, auf den Balkonen oder Terrassen und in den Grünanlagen der Standorte statt. Hinzu kommen Bewegungsangebote im Einzelkontakt oder in der Kleingruppe. Auch bettlägerige Bewohner*innen werde – wenn möglich und gewünscht – bei schönem Wetter auf die Balkone beziehungsweise in den Garten gefahren. Beliebte Aktivitäten wie Basteln oder Gärtnern finden weiterhin statt, allerdings unter den geänderten Rahmenbedingungen einzeln oder in Kleingruppen. Ganz bewusst wird dabei das Wohnumfeld der Bewohner*innen einbezogen um so für Abwechslung und neue Reize zu sorgen.

Das Pflegen von Kontakten zu Angehörigen über Briefe, Telefonate und teilweise Video-Telefonie wird von den Mitarbeiter*innen unterstützt und organisiert. Im Zuge der großen Anteilnahme durch die Bevölkerung sind auch eine ganze Menge neuer Kontakte durch Brieffreundschaften oder Ostergruß-Aktionen entstanden, die ihre positive Wirkung nicht verfehlt haben. Gleiches gilt für die sogenannten „Balkonkonzerte“ die schon an vielen Standorten stattgefunden haben. Hier geht mein Dank an die kleinen und großen Musiker*innen, die aus sicherer Entfernung unseren Bewohner*innen auf den Balkonen und an den Fenstern eine Freude machen. Auch durch unsere Mitarbeiter*innen gibt es einzelne Musikangebote in den Zimmern oder in Kleingruppen im Garten. Darüber hinaus sorgen Angebote wie Rätselrunden, Gedächtnistraining oder auch eine Runde Freiluftbingo für Abwechslung.

Unsere Zentralküche versorgt alle Bewohner*innen wie gewohnt mit ausgewogenen Mahlzeiten, insbesondere den Wahlmenüs zum Mittagessen. Zusätzlich sorgen die Kolleg*innen vor Ort für das eine oder andere kulinarische Highlight beispielsweise in Form von frisch gebackenen Reibekuchen oder Waffeln. Natürlich stehen die Kolleg*innen aus der Pflege derzeit zurecht besonders im Focus, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen und allen Mitarbeiter*innen der Sozial-Betriebe-Köln für ihren großen Einsatz danken. Die Krise schweißt zusammen und wir haben an allen Standorten und in allen Bereichen tolle Teams, die mit viel Engagement und Herzblut bei der Sache sind.

Aktuell erarbeiten wir in Zusammenarbeit mit Fachleuten verschiedener Fachrichtungen Konzepte zur Umsetzung einer möglichen Lockerung des Besuchsverbots. Wie könnte eine schrittweise Öffnung der Pflegeeinrichtungen und der Wohnformen der Eingliederungshilfe aussehen, ohne die Bewohner*innen dabei zu gefährden? Wie Sie hoffen wir natürlich, dass Sie Ihre Angehörigen möglichst bald wieder besuchen können. Dabei sind wir aber an die Vorgaben der Landesregierung NRW gebunden und in jedem Fall steht die Gesundheit unserer Bewohner*innen und unserer Mitarbeiter*innen im Vordergrund.

Ich verspreche Ihnen, dass wir weiterhin alles dafür tun werden, Ihre Angehörigen so gut wie möglich zu pflegen und zu betreuen.

Besten Dank für Ihre Unterstützung und viele Grüße

Ihre
Gabriele Patzke
(Geschäftsführerin)


Info vom 6. April 2020

Liebe Angehörige,

wir verstehen sehr gut, dass Sie in der aktuellen Situation in Sorge um das Wohlergehen Ihrer bei uns lebenden Angehörigen sind. Das sind wir auch und deshalb bemühen wir uns mit allen Kräften und nach bestem Wissen, dass es allen Bewohner*innen gut geht. Alle Mitarbeiter*innen sind sensibel in der Einhaltung der Hygienevorschriften, sie sind geschult und werden regelmäßig zusätzlich unterwiesen.

Unser Materialbestand an Schutzkleidung ist so, dass wir alle Beteiligten angemessen schützen können. Die Mitarbeiter*innen nutzen z. B. auch dann einen Mundschutz, wenn es aus hygienischen Gründen eigentlich nicht notwendig wäre. Wir sind in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und dem Gesundheitsamt und arbeiten nach den Empfehlungen des Robert Koch Instituts. Sämtliche Verordnungen und Erlasse werden von uns ebenfalls zeitnah in die Praxis umgesetzt und überprüft.

Falls es konkrete Veränderungen bei Ihren Angehörigen gibt – auch unabhängig von Corona – werden wir Sie so schnell wie möglich informieren. Solange Sie nichts von uns hören, ist alles „unverändert“. Leider schaffen wir es nicht, täglich alle Angehörige anzurufen – dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

Die Angebote der Sozialen Betreuung zur Beschäftigung und Ablenkung der Bewohner*innen finden weiterhin statt. Allerdings in veränderter Form: meist als Einzelangebot oder maximal als Kleingruppenangebot – dann natürlich auch mit ausreichendem Abstand. Bei schönem Wetter, ermöglichen wir das „Draußen sein“ im geschützten Bereich unserer Terrassen und Gärten direkt am Haus und auch hier mit ausreichend Abstand.

Parallel sind wir bemüht eine Bildtelefonie aufzubauen, damit Sie mit Ihren Angehörigen auch per Video kommunizieren können. Dazu benötigen wir aber noch ein bisschen Zeit. Die Bewohner*innen freuen sich aber bestimmt in der Zwischenzeit über Briefe, Fotos und andere Nettigkeiten – wobei wir Besuche aufgrund des Betretungsverbotes weiterhin ausschließen müssen.

Wir leben in unseren Einrichtungen aber auch nicht auf einer Insel und wir sind nicht allmächtig. Auch uns und Sie selbst kann das Virus ereilen – trotz bester Vorsorgemaßnahmen. Wir arbeiten jedoch jeden Tag daran, dieses für unsere Einrichtungen so gut es geht zu verhindern.

Danken möchten wir an dieser Stelle auch allen Vereinen, Einzelpersonen und Initiativen für die vielfältigen Unterstützungsangebote! Wir sind von der Solidarität vieler Menschen äußerst positiv überrascht und freuen uns sehr!

Wir bleiben für unsere Bewohner*innen hier – unterstützen Sie uns dabei, indem Sie zu Hause bleiben.

Vielen Dank – Ihre SBK!