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Coronavirus-Pandemie

Aktuelle Besuchsregeln 

Liebe Angehörige,

um den Schutz unserer Bewohner*innen weiterhin sicherstellen zu können, möchten wir Sie bitten auf folgende Besuchsregelungen zu achten:

  • Bitte vereinbaren Sie im Vorfeld einen festen Besuchstermin.Wenden Sie sich hierzu von montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr an die Leitungskräfte des Hauses.
  • Alle Besucher*innen müssen unter anderem zu ihrem Gesundheitszustand befragt werden. Personen die Erkältungssymptome aufweisen oder die Kontakt zu Infizierten hatten, dürfen leider nicht zu Besuch kommen.
  • Alle Besucher*innen werden in die notwendigen Hygiene und Schutzmaßnahmen eingewiesen und müssen diesen zustimmen.
  • Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.
  • Um potentielle Infektionsketten ggf. nachvollziehen zu können, werden alle Besuche dokumentiert.
  • Alle Besuche finden in sogenannten separaten Arealen und vorrangig im Außenbereich statt.
  • Jede/r Bewohner*in kann von höchstens zwei Personen besucht werden.
  • Um möglichst vielen Bewohner*innen Besuche zu ermöglichen sind diese zeitlich beschränkt.
  • Detaillierte Informationen zu Ihrem Besuchsablauf erhalten Sie hier vor Ort.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!


Info vom 7. Mai 2020 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Angehörige,

die SBK haben in den vergangenen 48 Stunden mit Hochdruck daran gearbeitet, den Bewohner*innen unserer stationären Einrichtungen doch noch Besuche ab Muttertag zu ermöglichen. Seit heute Mittag liegen endlich die konkreten Vorgaben des Gesundheitsministeriums vor – das ist natürlich reichlich kurzfristig.

Dennoch freuen wir uns, dass es gelingen wird, eine begrenzte Zahl von ersten, vorsichtigen Besuchen ab diesem besonderen Tag zu ermöglichen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass alle Häuser einfach ihre Türen öffnen. Vielmehr müssen wir aus Infektionsschutzgründen die Besuche gut organisieren und damit leider auch beschränken. Vermutlich wäre vielen von Ihnen auch persönlich nicht wohl bei dem Gedanken, dass wir große Besucherzahlen auf den Wohnbereichen Ihrer Angehörigen zulassen würden. Ein solches Szenario würde unsere bisherigen Bemühungen, Ihre Angehörigen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu bewahren, vollständig konterkarieren.

Daher gehen wir, um Infektionsschutz und Besuchsmöglichkeiten in Einklang zu bringen, wie folgt vor: Im Vorfeld muss ein genauer Termin für den Besuch mit den Leitungskräften des jeweiligen Hauses vereinbart werden. Alle Besucher*innen müssen unter anderem zu ihrem Gesundheitszustand befragt und in die geltenden Hygieneregeln eingewiesen werden. (Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.) Zudem müssen alle Besuche dokumentiert werden, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können. Das Treffen mit den Angehörigen muss in sogenannten separaten Arealen stattfinden, meistens befinden sich diese im Außenbereich der einzelnen Häuser. Jede/r Bewohner*in kann von höchstens zwei Personen besucht werden. Die Besuche können zeitlich nur beschränkt stattfinden, um möglichst vielen Bewohner*innen Besuche zu ermöglichen. Detaillierte Informationen zum Besuchsablauf erhalten Sie vor Ort.

Angesichts der begrenzten räumlichen Kapazitäten und des enormen Zeit- und Personalaufwandes für jeden einzelnen Besuch werden nicht alle Angehörigen am Muttertag einen Besuchstermin bekommen können. Wir möchten Sie deshalb schon jetzt um Ihr Verständnis bitten, wenn Sie erst für die Folgetage einen Besuchstermin erhalten. Sie erleichtern uns die Organisation ungemein, wenn Sie von vornherein einen anderen Tag für Ihren ersten Besuch auswählen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe. Gemeinsam werden wir eine gute Balance zwischen dem Schutz vor Corona auf der einen Seite und der Ermöglichung von Besuchen auf der anderen Seite finden.

Viele Grüße

Ihre

Gabriele Patzke
(Geschäftsführerin)


Info vom 28. April 2020

Liebe Angehörige,

ich möchte Sie an dieser Stelle darüber informieren, was insbesondere die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der Sozialen Betreuung mit vereinten Kräften unternehmen, um den Bewohner*innen der Pflegeheime diese schwierige Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Ziel aller Bemühungen ist vor allem, den Bewohner*innen Gesprächsmöglichkeiten zu bieten, Ängste zu nehmen, Abwechslung zu bieten, Depressionen entgegenzuwirken, Bewegung zu fördern und somit das Wohlbefinden zu steigern. Glücklicherweise spielt das Wetter meist mit und Sonne und Wärme tragen ihren Teil zum Wohlergehen bei.

Aktuell finden verstärkt intensive Einzelbetreuungen in den jeweiligen Bewohnerzimmern, auf den Balkonen oder Terrassen und in den Grünanlagen der Standorte statt. Hinzu kommen Bewegungsangebote im Einzelkontakt oder in der Kleingruppe. Auch bettlägerige Bewohner*innen werde – wenn möglich und gewünscht – bei schönem Wetter auf die Balkone beziehungsweise in den Garten gefahren. Beliebte Aktivitäten wie Basteln oder Gärtnern finden weiterhin statt, allerdings unter den geänderten Rahmenbedingungen einzeln oder in Kleingruppen. Ganz bewusst wird dabei das Wohnumfeld der Bewohner*innen einbezogen um so für Abwechslung und neue Reize zu sorgen.

Das Pflegen von Kontakten zu Angehörigen über Briefe, Telefonate und teilweise Video-Telefonie wird von den Mitarbeiter*innen unterstützt und organisiert. Im Zuge der großen Anteilnahme durch die Bevölkerung sind auch eine ganze Menge neuer Kontakte durch Brieffreundschaften oder Ostergruß-Aktionen entstanden, die ihre positive Wirkung nicht verfehlt haben. Gleiches gilt für die sogenannten „Balkonkonzerte“ die schon an vielen Standorten stattgefunden haben. Hier geht mein Dank an die kleinen und großen Musiker*innen, die aus sicherer Entfernung unseren Bewohner*innen auf den Balkonen und an den Fenstern eine Freude machen. Auch durch unsere Mitarbeiter*innen gibt es einzelne Musikangebote in den Zimmern oder in Kleingruppen im Garten. Darüber hinaus sorgen Angebote wie Rätselrunden, Gedächtnistraining oder auch eine Runde Freiluftbingo für Abwechslung.

Unsere Zentralküche versorgt alle Bewohner*innen wie gewohnt mit ausgewogenen Mahlzeiten, insbesondere den Wahlmenüs zum Mittagessen. Zusätzlich sorgen die Kolleg*innen vor Ort für das eine oder andere kulinarische Highlight beispielsweise in Form von frisch gebackenen Reibekuchen oder Waffeln. Natürlich stehen die Kolleg*innen aus der Pflege derzeit zurecht besonders im Focus, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen und allen Mitarbeiter*innen der Sozial-Betriebe-Köln für ihren großen Einsatz danken. Die Krise schweißt zusammen und wir haben an allen Standorten und in allen Bereichen tolle Teams, die mit viel Engagement und Herzblut bei der Sache sind.

Aktuell erarbeiten wir in Zusammenarbeit mit Fachleuten verschiedener Fachrichtungen Konzepte zur Umsetzung einer möglichen Lockerung des Besuchsverbots. Wie könnte eine schrittweise Öffnung der Pflegeeinrichtungen und der Wohnformen der Eingliederungshilfe aussehen, ohne die Bewohner*innen dabei zu gefährden? Wie Sie hoffen wir natürlich, dass Sie Ihre Angehörigen möglichst bald wieder besuchen können. Dabei sind wir aber an die Vorgaben der Landesregierung NRW gebunden und in jedem Fall steht die Gesundheit unserer Bewohner*innen und unserer Mitarbeiter*innen im Vordergrund.

Ich verspreche Ihnen, dass wir weiterhin alles dafür tun werden, Ihre Angehörigen so gut wie möglich zu pflegen und zu betreuen.

Besten Dank für Ihre Unterstützung und viele Grüße

Ihre
Gabriele Patzke
(Geschäftsführerin)


Info vom 6. April 2020

Liebe Angehörige,

wir verstehen sehr gut, dass Sie in der aktuellen Situation in Sorge um das Wohlergehen Ihrer bei uns lebenden Angehörigen sind. Das sind wir auch und deshalb bemühen wir uns mit allen Kräften und nach bestem Wissen, dass es allen Bewohner*innen gut geht. Alle Mitarbeiter*innen sind sensibel in der Einhaltung der Hygienevorschriften, sie sind geschult und werden regelmäßig zusätzlich unterwiesen.

Unser Materialbestand an Schutzkleidung ist so, dass wir alle Beteiligten angemessen schützen können. Die Mitarbeiter*innen nutzen z. B. auch dann einen Mundschutz, wenn es aus hygienischen Gründen eigentlich nicht notwendig wäre. Wir sind in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und dem Gesundheitsamt und arbeiten nach den Empfehlungen des Robert Koch Instituts. Sämtliche Verordnungen und Erlasse werden von uns ebenfalls zeitnah in die Praxis umgesetzt und überprüft.

Falls es konkrete Veränderungen bei Ihren Angehörigen gibt – auch unabhängig von Corona – werden wir Sie so schnell wie möglich informieren. Solange Sie nichts von uns hören, ist alles „unverändert“. Leider schaffen wir es nicht, täglich alle Angehörige anzurufen – dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

Die Angebote der Sozialen Betreuung zur Beschäftigung und Ablenkung der Bewohner*innen finden weiterhin statt. Allerdings in veränderter Form: meist als Einzelangebot oder maximal als Kleingruppenangebot – dann natürlich auch mit ausreichendem Abstand. Bei schönem Wetter, ermöglichen wir das „Draußen sein“ im geschützten Bereich unserer Terrassen und Gärten direkt am Haus und auch hier mit ausreichend Abstand.

Parallel sind wir bemüht eine Bildtelefonie aufzubauen, damit Sie mit Ihren Angehörigen auch per Video kommunizieren können. Dazu benötigen wir aber noch ein bisschen Zeit. Die Bewohner*innen freuen sich aber bestimmt in der Zwischenzeit über Briefe, Fotos und andere Nettigkeiten – wobei wir Besuche aufgrund des Betretungsverbotes weiterhin ausschließen müssen.

Wir leben in unseren Einrichtungen aber auch nicht auf einer Insel und wir sind nicht allmächtig. Auch uns und Sie selbst kann das Virus ereilen – trotz bester Vorsorgemaßnahmen. Wir arbeiten jedoch jeden Tag daran, dieses für unsere Einrichtungen so gut es geht zu verhindern.

Danken möchten wir an dieser Stelle auch allen Vereinen, Einzelpersonen und Initiativen für die vielfältigen Unterstützungsangebote! Wir sind von der Solidarität vieler Menschen äußerst positiv überrascht und freuen uns sehr!

Wir bleiben für unsere Bewohner*innen hier – unterstützen Sie uns dabei, indem Sie zu Hause bleiben.

Vielen Dank – Ihre SBK!