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Fünfte Evakuierung seit 2010

Erneut gemeistert

Evakuierungsmaßnahmen im Morgengrauen

(30. September 2016) Bereits zum fünften Mal seit 2010 und zum vierten Mal in den vergangenen 26 Monaten musste am Donnerstag, 29. September 2016, der Riehler Standort der Sozial-Betriebe-Köln komplett evakuiert werden. Ursache war wie schon in den Jahren zuvor eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden musste.

Die knapp 1.300 Bewohnerinnen und Bewohner des Geländes der ehemaligen „Riehler Heimstätten“ mussten zuvor in Sicherheit gebracht und den Tag über betreut und versorgt werden. Die Mieterinnen und Mieter der Seniorenwohnungen machten eine „Ausflug“ ins „Palladium“, eine Veranstaltungshalle in Köln-Mülheim. Die Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner wurden von anderen SBK-Standorten oder Kölner Krankenhäusern aufgenommen.

Die Evakuierungsmaßnahmen begannen bereits in der Dunkelheit um sechs Uhr in der Frühe. Unter anderem mussten 150 Personen liegend und 200 Personen im Rollstuhl transportiert werden. Die Zusammenarbeit zwischen der Kölner Berufsfeuerwehr, den vielen beteiligten Hilfsorganisationen und den SBK verlief wie in den Vorjahren hervorragend. Kurz nachdem um 15.55 Uhr die Bombe erfolgreich entschärft worden war, begann bereits die Rückführung der Bewohnerinnen und Bewohner.

Keine vier Stunden später, um 19.45 Uhr konnten die SBK dann vermelden, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner wieder wohlbehalten in ihrem Zuhause angekommen seien. Der Dank des Unternehmens geht an alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil 14 Stunden im Dienst waren. Zudem an die Kölner Berufsfeuerwehr, die Hilfsorganisationen, die Kölner Polizei, das Kölner Ordnungsamt und natürlich vor allem an die geduldigen Bewohnerinnen und Bewohner.

Weitere Fotos von der Evakuierung gibt es hier… 

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