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Quartiersentwicklung Riehl

Die SBK-Quartiersentwicklung in Köln-Riehl 2016 bis 2018

Logo AQ Koeln-RiehlSeit vielen Jahren setzen sich die Sozial-Betriebe-Köln dafür ein, das Leben älterer Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Mit Hilfe des Förderprogramms „Altengerechte Quartiere.NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen, in Kooperation mit der Stadt Köln, wurde im Zeitraum von März 2016 bis einschließlich Dezember 2018 die Arbeit im Stadtteil Riehl verstärkt. Ziel dabei war es, älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Die SBK unterstützten mit diesem Projekt einen seniorenfreundlich gestalteten Stadtteil Riehl.

Der Weg

Die Quartiersentwicklung setzt auf die Aktivierung der Senior*innen sowie aller anderen Menschen im Stadtteil. Gemeinsam wurden Bedarfe ermittelt und passende Maßnahmen sowie Angebote erarbeitet. Wichtig war, dass keine Projekte „von oben“ vorgegeben, sondern auf die Ideen der Bewohner*innen gesetzt wurde. Auch die Einbeziehung bereits aktiver Akteur*innen und die Vernetzung der verschiedenen Angebote waren dabei unabdingbar. Multiplikatoren sollten für die Probleme des Älterwerdens sensibilisiert und für den Alltag geschult werden.

Ergebnisse

Die anfängliche Bedarfsermittlung ergab, dass zwar viele Angebote für ältere Menschen im Stadtteil vorhanden, diese jedoch oftmals nicht bekannt waren. Ein Hauptziel war daher der Aus- und Aufbau von Informationsstrukturen. Hierzu wurden nicht nur die umfangreiche Broschüre „60 plus – Daheim in Riehl“ und die Internetseite www.daheim-in-riehl.de erstellt, sondern auch Vorträge und Schulungen organisiert sowie ein Schaukasten für Informationen aus dem Veedel aufgestellt.

Weitere Ziele waren die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe, das Schaffen neuer Beteiligungsmöglichkeiten sowie eine barrierearme Gestaltung des Lebensumfelds. Die daraus resultierenden Projekte waren so bunt wie das Veedel selbst. So wurde zum Beispiel ein Reparatur-Café gegründet, eine Boulebahn gebaut, ein Nachbarschaftsstammtisch und eine Freizeitbörse gegründet, Bus- und Straßenbahntrainings angeboten, Verzällbänke aufgestellt und vieles mehr.

Weiterführung nach Ende der Förderung

Auch wenn viele Projekte inzwischen selbstständig durch Bewohner*innen organisiert werden, steht auch weiterhin eine hauptamtliche Mitarbeiterin zur Unterstützung zur Verfügung. Im Rahmen des städtischen Programms der SeniorenNetzwerke sollen die Aktivitäten sogar noch weiter ausgebaut werden.

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An folgenden Standorten

Ansprechpartner/innen

Natascha Mark
SeniorenNetzwerk Riehl

Natascha Mark
Koordinatorin
Telefon: 0221 7775 5164
natascha.​mark@​sbk-​koeln.​de