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Neue Nutzung des Gebäudes

Zukunft von St. Anna

Außenansicht des Kirchengebäudes St. Anna auf dem Riehler SBK-Gelände

Die St. Anna-Kirche auf dem Riehler SBK-Gelände wird entgegen anderslautenden Gerüchten nicht abgerissen, sondern in eine neue Nutzung als Begegnungsstätte für alle überführt. Nach einer Renovierung steht das dann entwidmete Kirchengebäude als Ort für beispielsweise Konzerte, Lesungen oder Chorproben und -auftritte, aber auch für Andachten und als Ort der Stille zu Verfügung.

Die SBK als Eigentümerin des Gebäudes musste eine neue, zukunftsfähige Nutzungsform entwickeln, da die bisherigen Nutzer – die katholische und die evangelische Gemeinde – Mitte Dezember 2022 erklärten, dass sie die Nebenkosten für das Gebäude ab sofort nicht mehr übernähmen. Zuvor war die einvernehmliche Regelung, dass die Kirchen das Gebäude mietfrei nutzen können, die SBK die Instandhaltungskosten (in den vergangenen drei Jahren über 25.000 Euro) und die beiden Kirchengemeinden hälftig nur die Betriebskosten (Strom, Wasser, Heizung und Reinigung) übernehmen.

Nach der sehr kurzfristig mitgeteilten Entscheidung der Kirchengemeinden, die Betriebskosten nicht mehr zu tragen, haben die gemeinnützigen SBK 2023 einmalig auch diese übernommen und damit den Kirchenbetrieb im ablaufenden Jahr ermöglicht. Gleichzeitig verständigten sich die beiden Gemeinden und die SBK in einem sehr transparenten Prozess darauf, dass St. Anna ab 2024 nicht mehr als Kirche genutzt wird.

Auch zukünftig wird es auf dem Riehler SBK-Gelände die Möglichkeit für Gottesdienste geben. Zum einen wie schon seit Jahren für die pflegbedürftigen Bewohner*innen direkt vor Ort in den einzelnen Pflegeheimen. Zum anderen zukünftig für Mieter*innen und interessierte Riehler*innen im Gemeinschaftsraum von Haus F, den wir kostenfrei zur Verfügung stellen und der aktuell – ebenfalls nach Absprache mit beiden Gemeinden – hergerichtet und für die jeweiligen Gottesdienste entsprechend gestaltet wird.

Das Gebäude der St. Anna-Kirche wird dank der oben geschilderten vielfältigen Möglichkeiten zukünftig viel häufiger genutzt und von mehr Menschen besucht werden. Seinen bisherigen Charakter wird es dabei behalten, sodass es auch weiterhin als Ort für eine innere Einkehr genutzt werden kann.

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